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Allgemeine Informationen, Tipps zu Kos


Lage:
südöstliche Ägäis, ca. 80km nordwestlich von Rhodos.
kürzeste Entfernung zum türkischen Festland ca. 5 km.

Größe:
drittgrößte Dodekanes-Insel, Länge: 42km, Breite: 10 km, Küstenlänge: 112 km.

Größte Ortschaften:
Kos-Stadt, Antimachia, Kefalos

Beliebteste Touristenorte:
Nordküste: Kos-Stadt, Tigaki, Marmari, Mastichari; Südküste: Kefalos, Kardamena (beliebt bei englischen Touristen)

Strände:
Nordküste: feine Sandstrände (Mastichari, Marmari, Tigaki und westlich von Kos-Stadt); Ostküste: östlich von Kos-Stadt zunehmend kieseligere Strände (Richtung Agios Fokas, Embros Therme immer größer werdende Kiesel), für empfindliche Füße werden auf jeden Fall Wasserschuhe empfohlen. Südküste: feine Sandstrände (westlich von Kardamena bis zur Bucht von Kefalos), Das Meerwasser ist glasklar und viele Strände sind mit der "blauen Flagge" ausgezeichnet (EU-weites Symbol für hohe Qualität von Wasser und Stränden). Manchmal sollte man vor dem Strandbesuch den Wind (Meltemi) im Auge behalten. An manchen Tagen (meist nur über maximal drei Tage) weht der Meltemi so stark, dass man an der Nordküste gesandstrahlt wird und lieber Strände an der Südküste aufsuchen sollte.

FKK:
Offiziell ist FKK erst mal in Griechenland in der Öffentlichkeit verboten. An manchen Standabschnitten wird es aber geduldet (z.B. "wild" hinter dem Salzsee bei Tigaki oder an der Südküste östlich des "Golden Beach" am "Exotic Beach" an einem speziellem Strandabschnitt mit Liegen und Sonnenschirmen und auch ein Stück weiter "wild").

Flughafen:
Kos besitzt ein eigenen Flughafen (Hippokrates). Er liegt relativ zentral in der Nähe von Antimachias. Entfernung zu Kos-Stadt ca. 23 km oder ca. 25 Auto-Minuten.

Geld:
Auf Kos wird auch mit dem Euro bezahlt. Im August 2015 waren die Preise, speziell für Essen und Trinken in Tavernen, niedriger als in Deutschland (s. unsere Kos-Kostenübersicht). Eine Ausnahme bildete der Benzinpreis. Banken sind hauptsächlich in der Hauptstadt (Kos-Stadt) zu finden. Die Öffnungszeiten der Banken sind nur Vormittags: Mo.-Do. 08:00-14:30 / Fr. - 14:00 Uhr. Ansonsten befinden sich in den kleineren Orten genügend Geldautomaten.

Toiletten:
Wie auf vielen anderen griechischen Insel sind, außer vielleicht bei sehr großen neueren Hotels, die Abflußrohre der Sanitäranlagen vom Querschnitt her so klein, dass das gebrauchte Toilettenpapier in den neben dem WC stehende Eimer geworfen werden muß. Wer nicht dauernd über ein verstopftes WC klagen will, der sollte sich auch daran halten!

Hunde / Katzen:
Streunende Hunde gibt es auf Kos so gut wie gar nicht. Neugierige Katzen trifft man reichlich, besonders beim Abendessen. Einfach nicht beachten, wenn um einen herum drei bis vier Katzen sitzen, die jede Bewegung der Gabel zum Mund verfolgen ;-).

Mietautos/-Motorräder:
Wer mobil und unabhängig sein möchte und vor allen Dingen etwas von den kleineren Bergdörfern der Insel sehen oder die schönen Strände erreichen will, der sollte auf Mietstationen für Autos bzw. Scooter/Motorräder zurückgreifen. Wer nur mal eben vom Hotel zum Strand vor der Haustür will, der kann sich auch Fahrräder mieten, was aber je nach Windrichtung/-stärke auch anstrengend werden kann. Bei den zahlreich angebotenen Scootern sollte man vorher genau deren Zustand in Augenschein nehmen. Enduro-Motorräder ab 125ccm sind nur vereinzelt zu bekommen. In Tigaki hatte z.B. nur ein Anbieter (Nikos Bikes) zwei 125er, ein anderer Vermieter eine alte 650er. Der momentane Trend ging mehr zu Quads und Strandbuggys unterschiedlicher Größen, wobei man auf jeden Fall lieber etwas mehr ausgeben sollte, da ansonsten die Wahrscheinlichkeit liegenzubleiben, relativ hoch war. Bei Autos sind deutschsprachige Verträge mit Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung sind vorzuziehen. Ausgiebiges Vergleichen und Handeln spart dabei auch in der Hauptsaison bares Geld! Ein entsprechender Führerschein ist vorzuzeigen. Für Zweiräder oberhalb von 50ccm ist ein spezieller Motorradführerschein erforderlich. Wer außerorts ohne Helm fährt und erwischt wird (Polizei ist selten zu sehen), dem drohen bei Vergehen gegen die Helm- bzw. Anschnallpflicht saftige Geldbussen (350€!). Aber man sollte generell immer die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ergreifen (Helm tragen, Anschnallen), zur eigenen Sicherheit, falls doch mal ein Unfall passiert.

Straßen:
Der Zustand der Straßen ist größtenteils sehr gut bis gut und sie sind fast alle asphaltiert (selbst quer über die Berge). Bei Nebenstraßen musste man schon mal etwas mehr aufpassen, da Begrenzungen fehlten oder plötzlich Schlaglöcher oder Bodenwellen auftauchten. Außerdem sind diese Straßen nachts nicht beleuchtet. Nach Schotterpisten mußte man schon gezielt suchen, wie z.B. das letzte Stück von Kefalos zum Cavo Paradiso Beach.

öffentliche Verkehrsmittel:
Es verkehren auf der Insel regelmäßig Busse, die preisgünstig Kos-Stadt mit den wichtigsten Ortschaften und Stränden im Westen verbinden. Teilweise muss man aber z.B. von Tigaki aus entweder über Kos-Stadt fahren oder bis zur Ostwest-Hauptstraße laufen, wenn man in den Westen der Insel will.

Ärztliche Versorgung / Medikamente:
Krankenhaus, Fach- und Zahnärzte in Kos-Stadt (Hauptstadt); Arztpraxen bzw. Gesundheitszentren in fast allen größeren Ortschaften; Medikamente sind größtenteils preiswerter als in Deutschland (besonders Aspirin oder auch teilweise rezeptfreie Antibiotika). Europäische Krankenversichertenkarte oder private kostengünstige Auslandskrankenversicherungen (z.B. vom ADAC) sind empfehlenswert. Ebenso kann man sich im Vorfeld über Automobilclubs deutschsprachige Ärzte benennen lassen.

Stromversorgung:
220 Volt. Ein Adapterstecker ist nicht nötig.

Tankstellen:
Die meisten Tankstellen befinden sich um Kos-Stadt herum bzw. entlang der Inselhauptstraße von Osten nach Westen (Kos-Stadt - Kefalos). Ansonsten sind Tankstellen in Mastichari, Kardamena und Kamari vertreten. Sie sind u.a. in der von uns empfohlenen Strassenkarte verzeichnet. Die Spritpreise sind höher als in Deutschland (s. unsere Kos-Kostenübersicht). Geöffnet sind die meisten Tankstellen von Montags bis Samstag von 08:00 - 22:00 Uhr (in der Hauptsaison auch größtenteils am Sonntag).

Unser Eindruck nach einem 2-wöchigen Urlaub auf Kos im August 2015:
Kos ist eine schöne Insel mit üppiger Vegetation in der südöstlichen Ägäis. Von Einheimischen wurden wir durchweg freundlich empfangen, gerade auch in den Tavernen und Bars war die Freundlichkeit überdurchschnittlich. Die Insel ist sehr abwechslungsreich und eignet sich aus unserer Sicht zu mehr, als nur für einen reinen Strandurlaub. Die schönsten Sandstrände haben wir an der Nordküste zwischen Kos-Stadt und Mastichari gefunden. Außerdem an der Südküste in der Bucht von Kefalos. Wer mag, der kann auch Sehenswürdigkeiten in Form von antiken Ausgrabungssstätten besuchen, wie z.B. die antike Agora in Kos-Stadt oder die Reste des Asklepion, eines der ältesten Krankenhäuser der Antike. Auch die alte Hafenfestung von Kos-Stadt ist sehenswert und gegen ein geringes Eintrittsgeld zu erkunden. Generell sollte man Kos-Stadt sowieso einen Besuch abstatten, sowohl tagsüber als auch gerade in den Abendstunden, wenn die Stadt erst richtig zum Leben erwacht und die warme Beleutung eine ganz besondere Stimmung am Hafen und in den kleinen Gassen erzeugt. Zahlreiche Tavernen und Bars laden zum Verweilen ein, oder man bummelt gemütlich durch die Einkaufsgassen mit den vielen kleinen Geschäften. Auch ein Besuch von netten Bergdörfern wie Zia und Pili lohnt sich (bzw. schon der Weg dorthin mit tollem Blick über die Insel und auf das Meer; Sonnenuntergang hier nicht verpassen, es lohnt sich!). Mobilität mittels Mietfahrzeug ist auf jeden Fall zu empfehlen (s. auch Hinweis weiter oben). Beste Reisezeit von Mitte Mai bis Ende September.
Zuerst hatten wir überlegt, ein Hotel ohne Pool an der Südküste östlich von Kardamena zu nehmen (der Strand war ja vor der Tür), entschlossen uns dann aber doch lieber für ein Hotel bei Tigaki an der Nordküste. Wie sich später auf der Insel herausstellte, war es der richtige Entschluss gewesen. Der Strand östlich von Kardamena gefiel uns nicht so gut (schmal, teilweise mit großen Steinen durchsetzt, recht gut besucht) und die Distanz von Tigaki nach Kos-Stadt war für einen schnellen Trip viel kürzer. Wie gesagt, Kos-Stadt lohnte sich wirklich.
2015 wurde auch Kos nicht von der "Flüchlingskrise" verschont. Zahlreiche Flüchlinge kamen mit kleinen Schlauchbooten vom nahen türkischen Festland auf die Insel. Gesehen haben wir sie aber auf der ganzen Insel nur in dem östlichen Bereich von Kos-Stadt zwischen der Polizeistation und dem Anleger für die großen Fähren. Scheinbar hatten einige Urlauber im Vorfeld "Angst" vor der Flüchtlingssituation gehabt, denn die Insel war nicht ganz so oft gebucht worden, wie in den Vorjahren. Für uns bedeutete dies ein größeres Angebot als Nachfrage in fast allen Bereichen vorhanden war, und es war vielerorts nicht touristisch überlaufen.

Für weitergehende Information lohnt es sich, mal hier zu schauen: Reiseführer-Empfehlung Kos.



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