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Reisebericht    Lefkas   (ionisches Meer)


(Urlaub 2012)


Hinweis: da der Reisebericht recht lang geworden ist, wurde er in Unterkapitel aufgeteilt, die direkt angesprungen werden können!
Kapitel 1: Ankunft auf Lefkas (Agios Nikitas)
Kapitel 2: Erkundung der Umgebung von Agios Nikitas
Kapitel 3: Pefkoulia-Beach, Kathisma-Beach
Kapitel 4: Lefkada, Faneromeni Monastery
Kapitel 5: Milos-Beach, Sunset + Abendessen am Kathisma-Beach
Kapitel 6: Lefkada, Gewitter am Milos-Beach
Kapitel 7: Lefkada, Agios Ioannis
Kapitel 8: Egremnoi-Beach
Kapitel 9: Nidri, Wasserfälle bei Rachi
Kapitel 10: Agios Nikitas, Baden am Kathisma Beach
Kapitel 11: Cape Kyras (Doukato), Porto Katsiki
Kapitel 12: Abschied von Lefkas


Kapitel 1: Start in einen späten Sommerurlaub auf Lefkas.




Vorwort:

Dieses Jahr wollten wir endlich mal wieder im warmen Süden einen Strandurlaub machen. Unsere letzten Reisen hatten uns zwar auch in den Süden geführt, aber entweder war es eine Städtetour gewesen (St. Moritz/CH, Straßburg/F) oder eine Novemberwetterflucht nach Madeira mit grobkieseligen Stränden und kaltem Meer oder ein Kurztrip nach Mallorca/E im Mai, wo auch kein Baden oder am Strand liegen möglich war.
Seit längerem wollten wir mal wieder auf eine griechische Insel, aber die momentane Finanzkrise mit den damit verbundenen Unruhen machte uns auch aufgrund der Medienberichte bzgl. Griechenland ein wenig skeptisch, ob es jetzt ein guter Zeitpunkt war, dort hin zu reisen. Wir befragten aus Griechenland zurückgekehrte Urlauber und verfolgten auch die Rückmeldungen in unserem Forum aufmerksam und mußten feststellen, daß wohl alle Sorgen unbegründet waren. Niemand berichtete über Feindseligkeiten gegenüber deutschen Urlaubern auf griechischen Inseln, über leere Geldautomaten oder vermehrt auftretende Streiks. Eingermaßen beruhigt beschlossen wir, wieder mal eine neue für uns bis jetzt unbekannte griechische Insel als unser nächstes Reiseziel zu besuchen. Im Hinterkopf schwirrte schon immer Lefkas, eine Insel im ionischen Meer, herum. Sie sollte aufgrund unserer bisherigen Informationen sehr üppige grüne Vegetation und schöne Strände besitzen. Die Suche nach einem Reiseführer gestaltete sich recht schwer, da die Insel noch nicht so touristisch erschlossen bzw. bekannt ist, so daß wir keinen Führer fanden, der sich speziell mit Lefkas befasste. Beim Michael-Müller-Verlag war im Reiseführer "Griechische Inseln" wenigstens ein "Lefkas"-Teil enthalten. Weitere Infos besorgten wir uns im Internet.
Da wir einen Badeurlaub anstrebten, mußten wir demnach an der Westküste eine Unterkunft finden, da dort die schönsten Strände sein sollten. In Frage kam somit der Ort "Agios Nikitas" an der Nordwestküste, zumal von dort aus auch mal ein schneller Abstecher in die 12km Hauptstadt Lefkada möglich war. Das Hotel war schnell gefunden, da es in dem 100 Seelen Dorf nur eine Hand voll Hotels gab. Wir buchten über unser Reisebüro bei Attika das "Odyssey" direkt in der Fußgängerzone des Ortes.



Sa., 15.09.2012


Endlich war es soweit, dem deutschen Schmuddelwetter zu entkommen. Der Flieger ging ab Düsseldorf um 15:30 Uhr MESZ und die Landung in Preveza (Festland) erfolgte bei starker Bewölkung nach ca. 2050 Flugkilometern (s. auch Video in unserer Lefkas-Filmgalerie) gegen 19:10 Uhr Ortszeit (= MESZ + 1 Stunde). Im Ankunftsbereich des kleinen Flughafengebäudes gab es zwei Kofferbänder, wovon nur eines in Betrieb war. Dafür transporte dieses schön gemischt sowohl Koffer von einem Flieger aus München als auch von unserem aus Düsseldorf. Ja, wir waren jetzt in Griechenland. Dieses südeuropäische "Alles nicht so genau nehmen" kannten wir bereits aus vergangenen Urlauben. Immer schön locker sehen ;-). Die Hauptsache war ja, daß unsere Koffer irgendwann kamen. Die Attika Reiseleitung verkündete ihr Erscheinen für den nächsten Tag um 09:30 Uhr im Hotel an und schickte uns sogleich zu einem wartenden Taxi, das uns zu unser Unterkunft bringen sollte.
Wie hieß das Hotel doch gleich? Ach ja: "Odyssey". Und der Name war Programm. Mit halsbrecherischem Tempo fuhr der Taxifahrer bei zunehmender Dunkelheit über die kurvigen Straßen in Richtung Lefkada. Kaum 2km, nachdem wir die Schwimmbrücke passiert hatten, bog das Taxi plötzlich nach Osten ab. Komisch, lag unser Hotel "Odyssey" nicht an der Westküste??? Wir wunderten uns über den "Schleichweg" unseres Fahrers und warteten ab. Als er uns aber dann kurz vor Nidri bei irgendeinem Hotel absetzen wollte, klärten wir ihn über unser eigentliches Ziel auf. Er war total irritiert, aber nach einigen Diskussionen mit Händen, Füßen, etwas Englisch und Telefonaten mit seinem Chef, brachte er uns zu einem Treffpunkt, wo wir das Taxi wechseln mußten. Schließlich konnten wir gegen 21:30 Uhr doch noch direkt vor unserem Hotel aussteigen.
An der Rezeption wurden wir freundlich begrüßt und danach zu unserem Zimmer gebracht (schön, daß es einen Aufzug gab, der uns mit den zwei Koffern mit je fast 23 Kilo und dem Handgepäck bis in die 2.Etage beförderte). Mittlerweile hing unser Magen fast bis in die Kniekehlen und darum machten wir uns, nach etwas Ausruhen, Frischmachen und Kofferauspacken, auf, in Richtung Meer nach einer Taverne zu suchen. Nach einem kurzen Ausblick vom Ende der Fußgängerzone auf den kleinen Strand, wählten wir die Taverne "To Steki", in der wohl auch Einheimische saßen. Da mußte das Essen ja gut sein. Wir bestellten Gyros und Hänchenfilet. Leider stellte sich im Laufe des Essens heraus, daß alle "Gäste" zum Personal gehörten und das Hänchenfilet (9€) sehr zäh bzw. das Gyros (8€) "durchwachsen" war. Hier würden wir nicht mehr zum Essen einkehren. Um unseren ersten Abend noch schön abzuschließen und da es selbst um diese späte Uhrzeit noch angenehm warm war, wechselten wir zur Bar "Captain's corner" direkt am Strand mit schönem Blick auf das Meer. Hier genossen wir noch einige kühle Amstel und Rotwein (sechs Getränke für 15€), bevor wir gegen 02:00 Uhr müde ins Bett fielen.



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