Das erste Mal ...
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unter griechischer Sonne.
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Tag 1 (s. unten)
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auf dem Festland, liefen wir über die “heiße Meile“; ein Lokal neben
dem anderen, Kneipe, Bar, Supermarkt, Souvenirs, Restaurants. Ja, und wo wir
gerade mal hier waren, suchten wir uns eine schattige Terrasse und bestellten
einen griechischen Salat für 1000 Drachmen, was ca. 7 DM entsprach. Dazu
ein Wasser; das Getränk, welches uns die nächsten Tage
hindurch nicht nur begleitet hat, sondern regelrecht unentbehrlich war. Frisch
gestärkt gingen wir los, um einen fahrbaren Untersatz zu
besorgen. Dirk war hier schon mal vor einigen Jahren und wußte, wo wir
den besten Preis und, ganz wichtig, gute Wartung für eine Enduro kriegen.
Nachdem er eine kleine Runde allein gedreht hatte, stieg ich auf und wir brausten
los, ohne Helm, wie alle hier. War das ein Gefühl von Freiheit; im kurzen
Rock und mit flatternden Haaren fuhren wir auf der gut bevölkerten Hauptstraße
an Autos, Straßenhändlern und bunt gemischten Touristengruppen vorbei.
Nachdem wir eine Voller Unternehmungsgeist schwangen wir uns auf's Motorrad und fuhren zum Lighthouse nach Keri. Eine umwerfende Aussicht, sowas hatte ich noch nie erlebt ...
... diese
Lichtverhältnisse, diese Weite, die Farben, welche miteinander zu verschmelzen
schienen. Völlig friedlich. Wir kletterten auf verschlungenen Wegen den
Abhang hinunter, setzten uns auf einen Felsen und guckten in die Runde. Es war,
als wären wir die einzigen Menschen weit und breit. An diesem schönen
Platz verzehrten wir total fruchtige Weintrauben und das obligatorische Wasser.
Eine zeitlang noch verharrten wir in völliger Stille. Dann der Aufstieg,
puh, da wurde uns warm. Sofort tranken wir wieder, um den durch's
Schwitzen entstandenen Wasserverlust auszugleichen. Und nicht zu vergessen,
Sonnenschutz neu auftragen! Auf dem Rückweg folgten wir einem
Hinweisschild zu einer von vielen auf der Insel verteilten Grotten. Wir liefen
einen schmalen Pfad hinunter und sahen zwei übereinander liegende Höhlen.
Die untere von beiden war klein, wies aber interessante Schriftzüge an
den Wänden auf. Die obere war schwerer zu erreichen, Dirk kletterte "todesmutig"
rauf. Da es dort nicht viel mehr zu sehen gab, gingen wir zum Parkplatz zurück.
Unsere Wasserflasche war leer und uns dürstete nach einer Erfrischung,
darum hielten wir im nächsten kleinen Ort. Dort gab es eine
"Taverne", J das war ein Raum mit Kühlschrank, zwei Tischen,
drei alten eingeborenen Männern, neugierigen Kindern und einer Terrasse
vor dem Haus. Wir setzten uns auf die selbige und tranken kalte Cola, mmh, tat
das gut. Bevor wir weiterfuhren, nahmen wir natürlich noch eine Flasche
kaltes Wasser mit. Zurück im Hotel, sprangen wir in den Pool und badeten,
bis die Sonne unterging. Duschen, stylen, ab in die Paradisebar. Leckere Drinks
zu teuren Preisen. Auf dem Balkon ließen wir den Tag mit einer Flasche
Imiglikos ausklingen. |
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