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Reisebericht Karibik-Kreuzfahrt mit der AIDAluna (Hochzeitsreise)

Urlaub 2010

Kapitel 1: Ankunft in der Dominikanischen Repubik (La Romana)
Kapitel 2: Kennenlernen der AIDluna
Kapitel 3: Montego Bay, Dunn's River Falls, Dolphin Cove, Jamaica
Kapitel 4: Cozumel, Majastätte "San Gervasio", Chankanaab
Kapitel 5: Belize, Maja-Stätte "Xunantunich"
Kapitel 6:
Kapitel 7:
Kapitel 8:
Kapitel 9:
Kapitel 10:


Kapitel 1:

20.11.2010

Heute geht’s los, in die Karibik, zu unserer Hochzeitsreise, juhu.
Abflug in Düsseldorf ist um 10.30 Uhr. Wir stellen fest, dass das Prozedere mit Zoll, Taschen durchleuchten, Kontrollen etc. länger dauern als bei inner-europäischen Flügen. Im Flugzeug selbst bemerke zu meinem Bedauern, dass das Kabel meiner MP3-Ohrstöpsel zu kurz ist, um darüber das Bordradio zu hören. Somit kaufe ich für 3,- € einen Kopfhörer bei der Air Berlin. Neben der Musik werden für den 9-stündigen Hinflug drei Spielfilme zur Unterhaltung angeboten. Eigener Lesestoff ist aber noch immer das Beste für mich. Der Sitzabstand zum Vordermann ist, wieder Erwarten, genauso gering wie bei Kurzstrecken, kaum zu glauben, aber wahr. So kommt es immer wieder vor, dass der ein oder andere Passagier für einige Minuten aufsteht um den Blutkreislauf in Schwung zu bringen und einer Thrombosegefahr vorzubeugen. Ganz nebenbei bekommt man dabei einen Überblick über die anderen Mitreisenden, grins. Es gab zwei Mahlzeiten an Bord, La Romana / Dominikanische Republik / KaribikGetränke auch mal zwischendurch. Manche, erfahrenere, Fluggäste hatten sich, da sich manchmal doch der kleine Hunger zwischendurch meldete, von zu Hause kleine Snacks/Süßigkeiten mitgebracht. Im letzten Drittel der Flugzeit kam das Personal und verteilte an jeden Passagier zwei identische, blaue Formulare. Die Dominikanische Republik, in der unser Zielflughafen liegt, fordert dies und behält später, bei der Ausreise, eins dieser Formulare ein.
Endlich, nach über 9 Stunden Flugzeit öffnen sich die Bordtüren, ein Schwall feuchtwarmer Luft empfängt uns. Draußen, auf dem Flughafengelände von „La Romana“ säumen Palmen den Flugfeldrand. Wir AIDA-gäste brauchen nicht ins Flughafengebäude, sondern werden mittels vieler Angestellter zum Parkplatz gelotst. Dort warten etliche Kleinbusse, welche uns direkt zum Hafen bringen. (Um unser Gepäck brauchen wir uns übrigens nicht zu kümmern, das wird später vor unsere Kabine gestellt.) Wir haben Glück und kommen, nach ca. 10 Minuten Fahrt als eine der ersten amAIDAluna in La Romana / Dominikanische Republik Hafen an. Der Blick ist fantastisch, Meer, Palmen, etwas Wiese, Menschen anderer Hautfarbe... Unter einem schattigen Dach erfrischen wir uns an kostenlos bereitgestelltem Eistee. Herrlich, das Urlaubsgefühl ist schon da. Während Dirk noch eine Zigarette raucht, stelle ich mich in eine der Schlangen, an dessen Ende wir uns registrieren lassen und unsere Bordkarten in Empfang nehmen. Die Bordcard ist ab nun ein ganz wichtiges „Dokument“. Unter „Infos“ erfahrt ihr mehr darüber. Bald wird es auch Zeit die Uhren umzustellen, aber erst mal genießen wir, nach einem kleinen Gang einen Weg hinunter zum Kai, den Wahnsinnsanblick des Schiffes. Wir stehen, noch an Land, auf Höhe von Deck 3 und müssen den Kopf weit in den Nacken legen um die beeindruckenden Ausmaße der AIDA-Luna in voller Größe sehen zu können. Die vielen, gelben Rettungsboote an der Außenwand leuchten, der verglaste, bläuliche Mittelteil weiter oben am Schiff, von hinten von der Sonne beleuchtet, schmeichelt dem Auge. Ungeduldig wollen wir nun das erste Mal an Bord eine Kreuzfahrtschiffes gehen. Zunächst einmal müssen sich alle, an bereitgestellten Behältern, die Hände desinfizieren. Das, so stellen wir später fest, wird immer so sein, vor dem Betreten des Schiffes. Anschließend zeigen wir unsere „druckfrische“ Bordcard vor, welche durch ein Lesegerät gezogen wird. Der Angestellte kann dabei nicht nur unseren Namen und die Kabinennummer sehen, sondern auch unser Konterfei. Direkt im Anschluss wird, wie im Flughafen, unser Handgepäck durchleuchtet, wir selbst müssen eine Sicherheitsschleuse passieren. Auch dieses Prozedere wiederholt sich bei jedem Betreten des Schiffes.
Endlich, um 16 Uhr Ortszeit betreten wir unsere „Premium“-Kabine, ein „Wow“ lässt nicht lange auf sich warten, so hell, geräumig und farbenfroh ist die Einrichtung. Das Beste ist der Blick nach draußen, auf unseren Balkon mit Glasbrüstung. Sogar vom Bett aus können wir den Ausblick genießen, in diesem Fall auf den Hafen von La Romana. Wir gucken zu, wie nach und nach die Koffer, sowie Verpflegung an Bord gebracht werden. Da unsere eigenen Koffer noch nicht den Weg zu uns gefunden haben, machen wir uns nur kurz frisch. Leider haben wir keine Wechselwäsche im Handgepäck, so dass wir erst mal noch in unserer verknitterten Kleidung aushalten müssen. Auf dem Kabinenmonitor ersehen wir dass zeitnah eine Führung über das Schiff stattfindet und entschließen uns daran teilzunehmen. Terrasse achtern, AIDAlunaDoch schon nach wenigen Minuten werden wir das Gefühl nicht los, dass es sich hier eher um eine „Verkaufsveranstaltung“ handelt. Somit verlassen wir diese Gruppe und gehen selbst auf Erkundungsgang. Bei 25 Grad Celsius und beginnender Dämmerung schlendern wir über das Sonnendeck, zwei kleine Pools, viele Liegen, einen FFK-Bereich sowie eine Poolbar können wir ausmachen. Später entdecken wir am Heck des Schiffes einen Ballsportplatz, eine Laufstrecke, die Raucherlounge und, auf mehreren Decks übereinander, Terrassen die zu den verschiedenen Restaurants gehören. Unsere Wahl, um unser Ankommen zu begießen, fällt auf die Raucherlounge, denn dort gibt es auch eine Bar, an der man vielerlei Getränke, warme wie kalte, bestellen kann. Es ist so herrlich, das Urlaubsfeeling hat uns längst überfallen, als wir jetzt in einer leichten Brise sitzen und mit Sekt und einem kühlen Bier auf unsere persönliche Jungfernfahrt anstoßen. Auf der Steuerbordseite des Schiffes säumen Palmen eine nett beleuchtete Hotelanlage. Dahinter erhebt sich die, am Hang gelegene und in warmes Licht getauchte, Altstadt, ein Anblick, der für uns zu einem ganz besonderen Erlebnis wurde. Später, zurück in unserer Kabine, ist zumindest mein Koffer schon da, super, so kann ich mich zum Essen umziehen. Der Überblick, welches der vielen Lokale inklusive ist, fällt erst mal schwer, wir entscheiden uns schließlich für das „Weite Welt“-Restaurant. Der Raum war in verschiedene Bereiche unterteilt, so dass wir die vielen Menschen gar nicht so wahrnehmen. Zu Essen gab er reichlich, wirklich reichlich, wie im Schlaraffenland, z.B. Salate, viele Käsesorten, Schinken, Suppe, Brot mit Butter, Hauptgerichte mit und ohne Fleisch, Fisch, glutenfreies Essen, Desserts, Kuchen, Obst, Milchshakes, Knabbersachen... Das gut gelaunte Personal sorgte in Windeseile für frischeingedeckte Tische und den Nachschub an Tellern etc. Auf den Tischen standen je eine Karaffe Weiß- sowie Rotwein und Wasser. Bier, Cola etc konnte man selber „zapfen“. Im Laufe der Reise haben wir gelernt, dass es ratsam ist, sich erst ein Getränk zu besorgen und damit sozusagen die Plätze am Tisch zu reservieren, so hat man anschließend Zeit hatte, in Ruhe den Gang an die vielen, sehr nett angerichteten, Speisen anzutreten. Hungrig geht hier keiner raus, als nachteilig empfand ich es jedoch, dass wir täglich aufs neue einen SitzplatzPooldeck beim Auslaufen von La Romana, AIDAluna suchen mussten, und eben auch täglich wechselnde Tischnachbarn hatten. Hatte man mal echt nette Gesprächspartner am Tisch, war davon auszugehen, dass man sie nie wiedersah. Denn die vielen Leute, die unterschiedlichen Essenszeiten und auch die Auswahl an Restaurants machten es einem unmöglich, „zufällig“ jemand zu treffen.
Nachdem wir uns etwas verlaufen hatten, was nicht verwunderlich ist, bei 13 Decks und mehreren Treppenhäusern, waren wir zurück in unserer Kabine. Nun war auch Dirks Koffer da, er duschte schnell in dem kleinen, aber sehr bunten Badezimmer. Anschließend hielt es uns nicht in der Kabine, denn wir waren in freudiger Erwartung ob der Eröffnungsparty auf dem Sonnendeck. Die vielen Liegen waren weggeräumt, um Platz für die vielen Gäste zu schaffen. Eine motivierte Tanzgruppe zeigte zur schnellen Musik und in bunten, aufeinander abgestimmten Kostümen, mehrere Aufführungen. Ein Moderator führte durch den Abend, aus verschiedensten Bereichen des Schiffes wird fröhlich Personal vorgestellt, welches uns den Clubtanz vorführt. Dazu trinken wir Sekt in allen möglichen Mix-Varianten. Als dann das Schiff ausläuft, hören wir "Orinoco Flow" von Enya, ich bekomme Gänsehaut aufgrund dieser tollen, fast majestätischen Stimmung.
Nach dem offiziellen Teil ist die Tanzfläche eröffnet, die Soundanlage ist gigantisch, die Beleuchtung ebenfalls, selbst die beiden Pools werden in wechselnden Farben angestrahlt. Trotz Müdigkeit sind wir bester Laune. Apropo Laune, bis jetzt haben wir nur gutgelaunte Menschen hier an Bord getroffen, alle strahlen, flirten, lachen...



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