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REISEBERICHT    KORFU   (ionisches Meer)


(Urlaub 2007)

18.07.07:
Den Vormittag verbrachten die Kids im Internet-Cafe (mal wieder) und meine Freundin mit einem Bankbesuch (Öffnungszeit bis 14:00 Uhr) und Relaxen. Gegen 13:00 Uhr planten Chris und ich dann eine Motorrad-Foto-Tour Richtung Sidari und an die Westküste. Wie das im Urlaub so ist, es wurde etwas später, aber schließlich ging es dann doch los und recht zügig erreichten wir Sidari. Bei dem Corfu, Sidari: Canal d' Amourersten Felsenkanal am Ende des Strandes beobachteten wir Felsenspringer, die sich aus 3-4 Metern ins Meer stürzten. Ganz in der Nähe lag auch die für die Umgebung von Sidari bekannteste Naturattraktion, der Canal d’Amour. Nach einem Sicherheits-Tankstopp (Super für 1,15€) machten wir uns auf die Suche. Etwas weiter westlich stand dann ein entsprechendes Hinweisschild. Die Straße erinnerte einen jetzt irgendwie an eine Zufahrt zu einer mit einem Tor versehenen Hotelanlage. Komisch. Aber wir waren richtig. Zu Fuß vorbei an einem großen „Open Pool“ mit vielen kostenlosen Liegen und vielen Menschen erreichten wir den Canal d’Amour. Ein Mythos besagt (ich meine jetzt nicht das griechische Bier), dass, wenn ein junges Mädchen durch den Kanal schwimmt, ihm viele Wünsche erfüllt werden. Schade, uns war es verwehrt, das zu überprüfen ;-).
Das Meer in dem Kanal schillerte in türkisfarbenen Tönen und einige Sonnenhungrige aalten sich auf den Felsen und in der kleinen Sandbucht am Ende des Kanals. Blickte man in östlicher Richtung, so sah man Sidari und in westlicher Richtung erstreckte sich die beginnende Steilküste mit Korfu, Avliotesweiteren Felsenkanälen (in Norwegen würde man wohl eher Fjorde dazu sagen). Wieder auf unserer Enduro gings zum nächsten Supermarkt. Mit viel Wasser und Keksen stärkten wir uns bevor es zu weiteren Foto-Stopps am Kap Drastis (am frühen Nachmittag war es hier nicht mehr so schön leer, wie gegen Abend) und der Sun Set Taverne am Longa Beach ging. Die tolle Aussicht „zwang“ uns hier zu einer Milkshake-Pause ;-).
Die weitere Fahrt führte uns durch viele Olivenhaine und kleine Örtchen mit engen unübersichtlichen Durchfahrtsstrassen. In Avliotes hielten wir an, weil uns ein auf einem kleinen Platz lagernder großer Torpedo und eine schöne Kirche aufgefallen war. Durch eine urige Gasse erreichten wir die Kirche, die aber leider verschlossen war. Dafür bot sich von hier ein weiter Blick über die auffallend grünen Hügel des Hinterlandes von Korfu (hoffentlich bleibt dies auch in Zukunft so und es findet keine Naturzerstörung durch brandrodende Spekulanten statt).
Vorsichtig rollten wir mit unserer Suzuki weiter bis nach Agios Stephanos an der Westküste. Der Ort bestand hauptsächlich aus einigen Hotels und Tavernen. Einen richtigen Kern schien es nicht zu geben und die Straßen Corfu, Agios Stephanos Hafenwaren zu dieser Zeit (gegen 18:00 Uhr) fast ausgestorben. Am feinen Sandstrand tummelten sich auch kaum mehr Menschen. Ein großer Hügel aus abgestorbenen Algengewächsen zeugte davon, dass es am Strand wohl einen Reinigungsdienst gab. Ungefähr 500m weiter grenzte an die Strandbucht der kleine Hafen von Ag. Stephanos, in dem einige Fischerboote und ein kleines Fährschiff festgemacht waren. Von hier aus hatte man die Möglichkeit, auf die benachbarten Inseln überzusetzen. Trotzdem die Sonne mittlerweile schon recht tief stand, machte uns ein kurzer „Kraksel“-Trip über die Felsklötze der Mole so durstig, dass wir erst mal unsere Wasserflaschen leeren mussten. Kaum war das Wasser die Kehle heruntergeronnen, kam es auch schon wieder aus allen Poren heraus.
Also schnell aufs Bike und den kühlenden Fahrtwind auskosten. Viel Zeit hatten wir nicht mehr, trotzdem machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Arila. Auch hier fanden wir wieder keinen richtigen Ort, sondern nur eine Corfu, Arila BeachAnsammlung von ein paar Hotels und Tavernen. An dem schönen Sandstrand wurde ein Verleih für Wassersportgeräte angeboten, dazu zählten u.a. Tretboote, Kanus, Segelboote oder Surfbretter. Um ca. 19:00 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg durch das Hinterland und über Sidari nach Acharavi. Eigentlich hätte im Hinterland noch ein kleiner Umweg über eine unbefestigte Straße zu einem Kloster auf dem Programm gestanden, aber dank der spärlichen korfiotischen Beschilderung erreichten wir unser Hotel auf direktem Weg. Gerade noch rechtzeitig, um noch vor Ende der Poolzeit um 20:00 Uhr eine Runde schwimmen zu können. Nachdem wir uns noch schnell geduscht und fertiggemacht hatten, gingen wir, nun wieder zu viert, zum Abendessen in eine Taverne, die am Ende der vom Century Hotel kommenden Stichstraße lag. Chicken-Souflaki und die Pizzen waren gut, die Moussaka fand nicht so die Zustimmung von meiner Freundin. Zur Verdauung wurde zum Schluß ein Zippero gereicht. Diesen vielfach selbstgebrannten hochprozentigen Schnaps kannten wir schon von Thassos. Entsprechend vorsichtig tranken wir ihn, aber so stark wie auf Thassos war er wohl auf Korfu nicht. Für die Kids gab es natürlich einen entsprechenden alkoholfreien Ersatz. Meine Freundin und Sebastian zog es nun ins Hotel. Nachdem Chris und ich die beiden zu Ihren Zimmern gebracht hatten, machten wir noch einen kurzen Besuch in der an der Hauptstraße von Acharavi liegenden Cocktailbar „Yamas“. Eine sehr zu empfehlende Bar in der Nähe des Kreisverkehrs mit netten Sitzmöglichkeiten, toller Musik, guter Stimmung, einer großen Auswahl an alkoholischen / alkoholfreien Cocktails und einer „All Times Happy Hour“ (alle Cocktails 3,50€). Wieder beim Hotel angekommen, schlief nicht nur meine Freundin schon, sondern auch ein paar Hotelgäste hatten es sich zur Nacht auf den Liegen am Pool bequem gemacht ;-).



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