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REISEBERICHT    KORFU   (ionisches Meer)


(Urlaub 2007)

19.07.07:
Ergebnis der Tagesplanung beim Frühstück: erstes Ziel war eine Fahrt in das aus Ruinen auferstandene Dorf Paleo Perithia. Also Sachen auf den Roller und das Motorrad gepackt und los. Von der Küstenstraße in Richtung Kassiopi mussten wir vor einer Tankstelle rechts abbiegen. Über eine abwechselungsreiche Straße mit zahlreichen Serpentinen fahrend, gewannen wir schnell an Höhe. Korfu, Paleo PerithiaZuerst bot sich „nur“ ein toller Blick über die Küste, kurze Zeit später auch auf den höchsten Berg von Korfu, den Pantokrator. Hier endete dann auch plötzlich der Asphalt auf der Straße und über eine kurze Schotterpiste erreichten wir schließlich das Ruinendorf Paleo Perithia. Es war heiß und kaum ein Lüftchen rührte sich. Aber in die Taverne direkt am Anfang der Siedlung wollten wir nicht. Dort waren gerade Teilnehmer einer Jeep-Tour eingefallen, die sich lautstark gegenseitig zuprosteten. Yamas! Yamas! Also gingen wir auf Erkundungstour zwischen den verfallenen Häusern. Erstaunlicherweise fanden wir neben Natursteinhäusern, in denen man einen guten Blick auf den Himmel hatte, auch solche mit Dach und neuen Isolierglas-Fenstern. Hier begann wohl der Auferstehungsprozess des Dorfes. Einen kleinen versteckt gelegenen Souvenirladen gab es auch schon. Etwas unterhalb des Ladens stießen wir auf zwei weitere geöffnete Tavernen. Wir entschieden uns für das „Foros“, weil man dort schön unter Weinlaub im Schatten Corfu, Paleo Perithia Taverne Forossitzen konnten. Die Speisekarte war für solch einen Ort erstaunlich reichhaltig. Wir bestellten uns aber nur Kleinigkeiten wie griechischen Bauernsalat, Bratwürstchen nach griechischer Art und Getränke. Sebastian staunte nicht schlecht, als er das Würstchen bekam. Es sah schon etwas anders aus, als die ihm sonst bekannten Bratwürste. Na egal, die Bratwurst schmecke, wie auch das restliche Essen, lecker und zudem war noch alles hausgemacht und günstig. Unsere mittlerweile eingetroffenen deutschsprachigen Tischnachbarn empfahlen uns dann auch noch den Zaziki, den wir uuuunbedingt probieren sollten. Auch wenn wir es nicht mehr gemacht haben, die Taverne „Foros“ können wir empfehlen. Besonders auch, weil der Besitzer Thomas, ein ehemaliger Elektro-Ingenieur, und seine Frau den Besucher noch ursprüngliche griechische Gastfreundschaft spüren lassen. Zum Abschied malte er sogar jeder Gäste-Runde ein persönliches Abschiedskärtchen mit dem Abbild seiner Taverne.
Bevor wir gingen, ließen wir uns zur Sicherheit von Thomas noch den Weg zu unserem nächsten Ziel beschreiben, den "Megali-Grava" Höhlen. Der Straße führte uns zurück nach Loutes und dort rechts ab. Über Serpentinen ging es steil bergauf bis plötzlich der Motor vom Roller meiner Freundin abstarb. Die Tanknadel hatte Korfu, Kassiopibis dahin noch ¼ voll angezeigt, aber er wollte einfach nicht mehr anspringen. Was lernten wir daraus? Verlass Dich auf keine Tankanzeige fremder Fahrzeuge! Also musste ich alleine weiter auf Höhlenentdeckung. Nach einigen weiteren Serpentinen endete die mittlerweile zum Feldweg gewordenen Straße zwischen Felsbrocken und Gestrüpp. Von Höhlen war aber weit und breit nichts zu sehen und durch das trockene Unterholz wollte ich nicht laufen. Mein wusste ja nie, ob sich hier nicht Schlangen wohlfühlten, von denen auch auf Korfu manche giftig sind. Außerdem wartete meine Familie etwas weiter unten und so fuhr ich zurück, aber nicht ohne bei der Abfahrt noch den weiten Blick auf die Lagune von Limni Antiniotissa zu genießen. Der Roller sprang immer noch nicht an. Gut, dass wir vorher fast nur bergauf gefahren waren, so wurde der Roller jetzt bergab im wahrsten Sinne des Wortes zum Roller. Irgendwann sprang er nach langem Orgeln des Anlassers dann doch wieder an. Wo war die nächste Tankstelle? Glücklicherweise lag sie direkt hinter der Einmündung auf die Hauptküstenstraße.
Frisch aufgetankt gings nach Kassiopi und in die Wave Bar am Hafen. Bei Milchshakes (4€) und Kola (2€) ließen wir die Stimmung im Hafen und die Aussicht bis nach Albanien auf uns wirken. Da die Kids noch in den Pool wollten machten wir uns nach einer Weile auf den Rückweg nach Acharavi zu unserem Hotel. Dort angekommen, war unser Erkundungshunger noch nicht gestillt, und sobald wir Corfu, Acharavi: Sun Set Tavernedie Kids am Pool „abgeliefert“ hatten, wollten wir noch herausfinden, was sich hinter dem Hinweisschild „Sun Set Taverne“ verbarg (stand in einer Seitenstraße, Nähe Kreisverkehr).
Also fuhren wir mit der Suzuki wieder los. Die Straße schlängelte sich schön durch einen dichten Wald und etwas später wurden die für Korfu wohl obligatorischen Serpentinen immer steiler und enger. Die 650ccm³ der Enduro zahlten sich mal wieder aus. Schließlich erreichten wir eine Taverne, die uns aber nicht so ganz gefiel, da sie hinter einem Hügel lag und der Blick nur Richtung Albanien und auf Wald viel. Weiter oben am Berghang entdeckten wir aber noch eine weiter Taverne. Das musste die Sun Set Taverne sein. Bevor wir auf deren Parkplatz unser Bike abstellen konnten, mussten wir nur noch eine sehr steile Zufahrt überwinden. Korfu, Acharavi: Fuego BarAber beim Betreten der Tavernenterrasse fiel uns nur noch ein Wort ein: atemberaubend! Soooo einen traumhaften Blick hatten wir auf Korfu noch nicht gesehen. Und das nicht weit weg von unserem Hotel! Wir mussten (!) hier einfach auf einen Drink verweilen. Bei langsam untergehenden Sonne lag uns die komplette Bucht von Rhoda bis Limni Antiniotissa mit den davor liegenden Inseln zu Füssen. Rechts war Albanien zu sehen und blickte man nach links, so reichte der Blick weit ins stark bewaldete Hinterland von Korfu. Hier mussten wir auch mal zu Abend essen, obwohl natürlich ein kleiner „Bella vista“-Aufschlag in der Speisekarte zu verzeichnen war.
Für heute Abend stand aber ein Abendessen in der "Fuego-Bar" am Strand von Acharavi auf dem Programm. Auch hier war die Atmosphäre nett und bei Meeresrauschen und guter Musik bestellten wir für ca. 37€ neun Getränke und vier Essen (Lasagne, Hänchen mit Nudeln, Riesenhamburger, normaler Hamburger mit Pommes Frites). Es schmeckte gut und war wirklich reichlich für den Preis.
Mit einer noch schnell im Ort gekauften Flasche Wein zogen wir uns dann auf unseren Balkon zurück und ließen den Tag ausklinken. Die Nachtruhe war ungestört, da wir vor dem Schlafengehen wieder alle Fenster und Türen geschlossen hatten (keine Mücken).



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