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Reisebericht    Lefkas   (ionisches Meer)


(Urlaub 2012)


Hinweis: da der Reisebericht recht lang geworden ist, wurde er in Unterkapitel aufgeteilt, die direkt angesprungen werden können!
Kapitel 1: Ankunft auf Lefkas (Agios Nikitas)
Kapitel 2: Erkundung der Umgebung von Agios Nikitas
Kapitel 3: Pefkoulia-Beach, Kathisma-Beach
Kapitel 4: Lefkada, Faneromeni Monastery
Kapitel 5: Milos-Beach, Sunset + Abendessen am Kathisma-Beach
Kapitel 6: Lefkada, Gewitter am Milos-Beach
Kapitel 7: Lefkada, Agios Ioannis
Kapitel 8: Egremnoi-Beach
Kapitel 9: Nidri, Wasserfälle bei Rachi
Kapitel 10: Agios Nikitas, Baden am Kathisma Beach
Kapitel 11: Cape Kyras (Doukato), Porto Katsiki
Kapitel 12: Abschied von Lefkas


Kapitel 5: Milos-Beach, Sunset + Abendessen am Kathisma-Beach



Mi., 19.09.2012

Der Tag begann wieder mit herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen. Nach dem Frühstück genossen wir, daß wir Urlaub und einfach mal Zeit hatten. Ganz wie der Milos Beach, Lefkas„Jever-Mann“, der sich in die Düne fallen läßt und die Ruhe genießt (sollte jetzt keine Schleichwerbung sein).
Schließlich machte ich mich dann aber doch gegen Mittag auf, den hinter dem Hotel, auf der anderen Seite des Bergrückens, liegenden „Milos-Beach“ zu erkunden. Ein kleines blaues Törchen neben unserem Pool führte direkt auf den schmalen Trampelpfad den Berg hinauf. Büsche und Bäume gaben nur kurz den Blick auf unsere Bucht vor Agios Nikitas frei. Es war auch besser, beim Laufen den Boden im Auge zu behalten, denn etliche Wurzeln und Steine sorgten für Stolperfallen. Nach ca. 10min. hatte ich den höchsten Punkt des Weges erreicht. Hier ließ es sich nun auf dem Lehmuntergrund besser laufen und einen Augenblick später bot sich mir ein weiter Blick über den „Milos-Beach“. Eine schöne Bucht mit türkisfarbenen Wasser, eingerahmt von der Steilküste. Abgesehen von den Privatzugängen der Villen, die am Hang klebten, war der Weg von Agios Nikitas aus der einzige Zugang zu diesem Strand. Aber ich war noch lange nicht am Ziel. Vor mir lagen noch etliche in den Weg gehauene Stufen und Serpentinen. Bei „Gegenverkehr“ mußte ich mich teilweise zwischen Büsche verdrücken, damit wir an einander vorbei kamen.
Unten empfing mich als erstes eine Art Düne aus feinem Sand. In Richtung Wasser wechselten sich dann ein Streifen Kiesel mit einem Milos-Beach, LefkasStreifen Sand und wieder einem Streifen Kiesel ab. Der direkte Zugangsbereich des Strandes war, wie fast immer, von den Weg zum Milos-Beach, Lefkasmeisten Sonnenanbetern belegt. Ein paar Meter weiter lagen die Badelaken bestimmt 20 Meter auseinander. Trotzdem es mittlerweile ziemlich warm geworden war, machte ich mich auf, den Strand bis zum Ende zu erkunden. Außerdem bot die Steilküste dort Schatten. Je näher ich dem Schatten kam, desto spärlicher wurden die Kleidungsstücke der Badenden. Der hintere Teil des Strandes wurde demnach scheinbar gern von FKK-Freunden genutzt. Trotzdem pausierte ich direkt unterhalb der steil in den Himmel ragenden Felsen und genoss die Aussicht über die gesamte Bucht und das Meer. Die Brandung war heute nicht stark und lockte jeden, ob nun mit oder ohne Badehose, in das kühlende türkisfarbene Nass zu springen (s. auch Video in unserer Lefkas-Filmgalerie). - Bei starkem Wind kann es an diesem nordwestlichen Küstenabschnitt von Lefkas natürlich auch anders zugehen, Surfwellen inklusive. -
Der Rückweg sollte dann ziemlich schweißtreibend werden; erst durch den Sand und dann den steilen Hang hinauf. Deshalb meine Empfehlung, wenn Ihr den „Milos-Strand“ besuchen wollt: nehmt immer genug Getränke mit, da es hier keinerlei Infrastruktur gibt. Auch ein Sonnenschirm ist empfehlenswert, da es ab Mittag kein natürliches Schattenplätzchen gibt. Netterweise konnte man diesen in unserem Hotel „Odyssee“ kostenlos ausleihen.
Wenn der Weg auch etwas beschwerlich war, an den „Milos-Beach“ mußten wir auch mal in den nächsten Tagen zum Baden gehen.
Nachdem ich meinen Wasserverlust wieder aufgefüllt hatte, beschlossen wir, mit dem Bike zum nahegelegenen „Kathisma-Beach“ zu fahren, um dort den Sonnenuntergang zu erleben. Gesagt, getan, nach ca. 10min. Fahrt über die Küstenstraße und steile Serpentinen erreichten wir die Bucht. Im Gegensatz zum „Milos-Beach“ konnte man hier direkt mit dem Auto oder Motorrad bis zum Strand gelangen. Auch zahlreiche Beach-Bars säumten diesen Küstenstreifen (während der Nebensaison natürlich nicht mehr alle geöffnet). Parkmöglichkeiten waren auch entlang der unbefestigten Straße parallel zum Strand reichlich vorhanden. Interessanterweise fuhr in regelmäßigen Abständen ein Tankwagen die Straße ab und versprengte Wasser, damit die am Strand liegenden Urlauber nicht durch aufgewirbelten Staub paniert wurden. Kurz vor Sonnenuntergang Tavernenblick Kathisma-Beach, Lefkashatten wir fast den ganzen Strand für uns alleine. So konnten wir in aller Ruhe die schönen Eindrücke der langsam im Meer versinkenden Sonne genießen. Eine traumhafte Stimmung.
Trotzdem mußten wir uns so langsam Gedanken über unser Abendessen machen. Vielleicht gab es ja auch hier eine nette Taverne. Am südlichen Ende der Bucht wurden wir fündig. Eine geräumige überdachte Terrasse mit tollem Blick auf das Meer lud geradezu zum Verweilen ein. Das Essen, bestehend aus Souflaki und Moussaka, war sehr lecker. Während unseres Essens wurde die Dämmerung mehr und mehr von totaler Dunkelheit verdrängt und man merkte, daß wir fast Ende September hatten, denn die Lufttemperatur sank. Unser Entschluss, hier zu essen, war ziemlich spontan gewesen und darum hatten wir nur kurze Sommersachen an. Das sollte sich noch als ziemlich kalt auf der Rückfahrt herausstellen. Aber solange wir langsam die steilen nur durch den Motorradscheinwerfer erhellten Serpentinen hochfuhren, ging es noch. Außerdem war die Aussicht genial: der Vollmond zog einen silbrigen Streifen vom Horizont bis zum Strand und tauchte die Buch in ein interessantes Licht. Kaum zurück auf der Küstenstraße nach Agios Nikitas, wurde es dann bei höheren Geschwindigkeiten so richtig kalt. Naja, kalt war relativ. Aber selbst 19 Grad konnten durch den Fahrtwind ganz schön kühl werden. Wenigstens hatten wir vom Strand noch die Decke mit, die meine Frau mir um die Brust wickelte und während der Fahrt festhielt. Trotzdem waren wir bei Ankunft im Hotel ziemlich durchgefroren und reif für eine heiße Dusche.



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