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Reisebericht    Lefkas   (ionisches Meer)


(Urlaub 2012)


Hinweis: da der Reisebericht recht lang geworden ist, wurde er in Unterkapitel aufgeteilt, die direkt angesprungen werden können!
Kapitel 1: Ankunft auf Lefkas (Agios Nikitas)
Kapitel 2: Erkundung der Umgebung von Agios Nikitas
Kapitel 3: Pefkoulia-Beach, Kathisma-Beach
Kapitel 4: Lefkada, Faneromeni Monastery
Kapitel 5: Milos-Beach, Sunset + Abendessen am Kathisma-Beach
Kapitel 6: Lefkada, Gewitter am Milos-Beach
Kapitel 7: Lefkada, Agios Ioannis
Kapitel 8: Egremnoi-Beach
Kapitel 9: Nidri, Wasserfälle bei Rachi
Kapitel 10: Agios Nikitas, Baden am Kathisma Beach
Kapitel 11: Cape Kyras (Doukato), Porto Katsiki
Kapitel 12: Abschied von Lefkas


Kapitel 7: Lefkada, Agios Ioannis



Fr., 21.09.2012

Gegen Mittag erreichten wir Lefkada (Lefkas-Stadt). Das Motorrad parkten wir in der Nähe des recht großen Sportboot-Hafens (mit dem Auto wäre es schwieriger Lefkada Hafen, Griechenlandgeworden), um dann die Hafenpromenade entlang zu schlendern. Viele Segel- und Motoryachten aus allen möglichen Ländern lagen hier in Reih und Glied vertäut. Auffällig war besonders ein altes zu einer Bar umgebautes Piratenboot.
In der Nähe des Damms, der zur der Schwimmbrücke führte, die Lefkas mit dem Festland verband, begann an einem kleinen Platz mit diversen Tavernen und Bars die in Richtung Zentrum führende Fußgängerzone. Scheinbar war hier auch ein beliebter Treffpunkt von Schülern nach Schulschluss. Überall standen ihre Mopeds herum, es wurde gelacht und geflirtet. Kein Wunder, das Wochenende stand vor der Tür und das Wetter war nach dem heftigen Gewitter am vergangenen Tag wieder traumhaft. Kein Wölkchen verdeckte den strahlend blauen Himmel. Nicht so, wie in Deutschland, wo nach einem Gewitter Lefkada Zentrumerst mal wieder eine Woche schlechtes Wetter herrschte. So ist der Süden Europas halt.
Nachdem wir uns durch den Trubel gemogelt hatten, erkundeten wir die Fußgängerzone näher. Zahlreiche kleine Geschäfte wechselten sich mit weiteren Bars oder Tavernen ab. Neben ein paar der üblichen Souvenir-Shops gab es aber auch nette Geschäfte mit einheimischen Produkten und Spezialitäten. Es lohnte sich aber auch, mal ab und zu einen Blick in die schmalen verwinkelten Nebengässchen zu werfen. Hier fand man dann z.B. die urigen Läden von alteingesessenen Händlern, die vom Alter her sich zwar kaum noch auf den Beinen halten konnten, aber zu günstigen Preisen ihr Obst und Gemüse verkauften. Interessant war auch der Glockenturm einer alten Kirche am zentrumnahen Ende der fußläufigen Zone. Er bestand aus einer ungewöhnlichen Eisenkonstruktion, die ihn schon seit Jahrzehnten vor Erdbeben geschützt hatte.
Bevor wir uns wieder auf das Bike schwangen, kehrten wir noch in das an der Hafenmole festgemachte Piratenboot ein. Es war rundum verglast und bot einen ungehinderten Blick über den gesamten Hafen und auf die Stadt. Bei einer erfrischenden Cola und guter Musik schauten wir dem Treiben der ein- und auslaufenden Boote zu. Wer Lust hatte, der konnte auch Backgammon, oder wie es in Griechenland eigentlich heißt, Tavli spielen. Als es wärmer wurde, klappte man sogar alle Fenster herunter, so daß eine angenehme Brise durch das Schiff zog (siehe auch Video in unserer Lefkas-Filmgalerie).
Schwimmbrücke Lefkada, Griechenland Die Schwimmbrücke hatten wir ja bereits bei unserer Anreise passiert. Doch jetzt wollten wir uns die blau angestrichene Konstruktion, die Lefkas trotz der Nähe zum Festland den Inselstatus bewahrte, mal im Hellen anschauen. Zu allererst mußten wir aber warten, denn eine der Rampen war gerade für die Durchfahrt eines Schiffes hochgezogen worden. Direkt nach holprigen Überfahrt der Schwimmbrücke erreichten wir die alte Festung "Agia Mavra (Santa Maura)". Eine Besichtigung des Inneren war aber nicht möglich, da alle Eingänge versperrt waren und scheinbar eh nur noch die Befestigungsmauern existierten. Also ging es weiter über den langen Damm in Richtung Festland. Am Ende des Damms lag auf einem Hügel noch eine Burg. Vielleich konnte man ja diese mal von innen besichtigen.
Festung Griva, Lefkas Wir hatten Glück; auf der Rückseite gelangten wir durch einen offenen Torbogen und stockdunklen Vorraum in den Innenbereich der alten Festung "Griva" oder auch "Tekés". Was wir hier vorfanden, hätte den Besuch allein wahrscheinlich nicht gelohnt, aber wir wurden durch eine tolle Aussicht entschädigt. Vor uns lagen im strahlenden Sonnenschein Lefkada mit seinem Hinterland und dem Sportboothafen, die Lagune und das offene Meer. Also, der Blick von hier lohnte schon einen Abstecher zu dieser alten Befestigungsanlage.
Auf dem Rückweg bogen wir dann nach der Schwimmbrücke nicht links nach Lefkas-Stadt ab, sondern Strand Agios Ioannis, Lefkaswählten rechts die Straße über die Nehrung Richtung Agios Ioannis. Linker Hand lag nun die Lagune, die übrigens lt. Reiseführer nur zwischen 30 und 60cm tief und zur Fischzucht verwendet werden sollte, und rechts ein ca. 7km langer Sandstrand, der erst in Agios Ioannis endete. Viel war bei der Fahrt aufgrund des Bewuchses nicht von dem Strand zu sehen. Erst als wir drei alte Windmühlen ohne Flügel erreichten, führte die Straße direkt am Strand entlang (s. auch Video in unserer Lefkas-Filmgalerie). Es war ein naturbelassener aber schöner breiter Sandstrand. Aufgrund der Lage wehte hier ein recht kräftiger Nordwest-Wind, der für hohe Wellen sorgte. Zur Hauptsaison tummelten sich hier bestimmt viele Surfer, die sich dann auch wieder in einer Strandbar stärken konnten. Heute sahen wir nur einen "Könner", der mit rasanter Geschwindigkeit über die tosenden Wellen flog.
Bei der Kapelle Agio Ioannis Antzoúsis wendeten wir dann, da hier die Straße endete und machten uns nun über das nur 2,5km entfernt liegende Lefkada auf den Rückweg nach Agios Nikitas. Komischerweise sollte uns die Fahrt nicht über die Straßen führen, die wir auf dem Hinweg nach Lefkada genommen hatten, sondern wieder mal .... Na? Natürlich am Kloster Faneromeni vorbei. Wie sollte es auch anders sein; es war wie verhext.
Unser Abendessen wollten wir eigentlich in Agios Nikitas in der Taverne "Klimataria" einnehmen, aber leider waren alle Tische bereits belegt. Normalerweise auch ein gutes Zeichen, was die Qualität der Speisen anging. In unserem Fall führte es aber dazu, daß wir wieder mal in das gegenüber liegende "Poseidon" gingen. Nicht, daß das Essen hier nicht gut war oder die Bedienung unfreundlich, aber wir wollten auch gern mal eine neue Taverne ausprobieren.

 



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