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REISEBERICHT    LESBOS   (ägäisches Meer)


(Urlaub 2008)

15.07.08

Sebastian vergnügte sich heute mal allein am Pool und in Molivos (Internet-Cafe). Mit der Enduro holperten wir noch mal die Schotterpiste entlang nach Skala Sikamineas und bogen danach ab in die Bucht von Kagia. Vielleicht war hier ja mal ein reiner Sandstrand ohne große Kiesel im Meer. Fehlanzeige. Aber wir hatten vorgesorgt und uns vorher einen großen aufblasbaren Schwimmreifen gekauft. Diesen benutzten wir dann soweit als „Meereinstiegshilfe“, bis wir ohne Grundberührung, ohne gestauchte Zehen, wunde Fußsohlen oder Umknicken, schwimmen konnten. Hört sich jetzt vielleicht komisch und nach Anstellerei an, aber wer es schon mal selbst versucht hat, über dicke Kiesel ins Meer zu kommen, oder gesehen hat, wie selbst „harte Bodybuilder-Kerle“ über die Steine eiern, der wird uns verstehen. Das Meer war spiegelglatt und das türkische Festland schien zum Greifen nah. Wieder aus dem Wasser heraus, kauften wir Äpfel, die ein den Strand entlang laufender Bauer anpries. Oh Mann, die grünen Dinger mussten wohl noch reifen, denn sie waren steinhart und recht geschmacklos. Während wir noch an den grasigen Früchten nagten, kam plötzlich ein stärker werdender Meltemi-Wind auf, der schlagartig Schaumkronen auf dem Meer erzeugte. Mit diesen Winden ist manchmal nicht zu spaßen. Auf Skiathos haben wir auch schon einmal so einen plötzlich auftretenden Meltemi mitbekommen, der in kurzer Zeit so stark wurde, dass er Kunstoff-Flaschen waagerecht durch die Luft fliegen ließ. Hier, in der Bucht von Kagia, war er aber zu diesem Zeitpunkt nicht so stark. Trotzdem machten wir uns auf den Rückweg nach Molivos.
Das Abendessen wollten wir heute mal in Petra einnehmen. Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir mit unseren Zweirädern den Ort Blick auf Molivos, Lesbosund wählten eine Taverne direkt an der Strandstraße mit gutem Blick auf das Meer. Der Ausblick auf die im Meer versinkende Sonne war toll, ganz im Gegensatz zum Essen. Besonders hat es uns hier nicht geschmeckt. Deshalb trollten wir uns hier auch bald wieder und schlenderten die Strandstraße entlang zur Platia. In den umgebenden Tavernen waren fast alle Plätze belegt und auch die Gassen waren voll mit Menschen. In Petra war abends weit mehr Leben als bei uns in Molivos. Trotzdem schlängelten auch wir uns durch die Hauptgeschäftsmeile und schauten uns die Auslagen der vielen Geschäfte an. Zum Abschluss ergatterten wir mit viel Glück auf der Platia die drei letzten Plätze für einen Absacker, bevor es zurück zum Hotel ging. Ganz so lang haben wir es aber nicht ausgehalten, denn es war aufgrund des Gebrabbels der zahlreich anwesenden Menschen doch recht laut.
Auf dem Rückweg nach Molivos, über die unbeleuchtete Küstenstraße, legten wir kurz nach dem futuristisch anmutenden Gebäude einer mittlerweile geschlossenen Diskothek auf einem Parkplatz einen Zwischenstopp ein. Von hier hatte man einen herrlichen Blick auf die beleuchteten Ortschaften Petra und Molivos mit der angestrahlten Burg. Einfach genial.


16.07.08

Der Tag begann etwas windiger als sonst und mit ein paar Wolken (hatten wir schon seit Tagen nicht mehr gesehen). Nachdem wir genug getrödelt hatten, überlegten wir uns, nach Petri bzw. Stipsi zu fahren. Petri sollte eine Hochburg von hier ansässigen Deutschen sein. Über zahlreiche Serpentinen und vorbei an Petri, Lesboseinem alten Militärdepot erreichten wir die Ortschaft Petri. Als es selbst für Zweiräder zu eng wurde, parkten wir etwas außerhalb und gingen zu Fuß weiter durch die Gassen. Links und rechts standen uralte Häuser. Teilweise waren sie leider aufgegeben und verfallen. Kurz hinter einer Kirche erreichten wir aber einen Bereich, in dem die Häuser auf einmal in einem sehr guten Zustand und sehr gepflegt waren. War das hier vielleicht die „deutsche Ecke“? Da kein Mensch zu sehen war, sollte es für uns ein Geheimnis bleiben. Scheinbar konnte man sich in dieser Gegend auch Ferienwohnungen mieten. Eine kleine Wohnung, die wohl noch nicht ganz fertig war, haben Blick von Petri nach Petra, Lesboswir uns mal angeschaut, da die Tür offen stand. Interessant: durch eine Tür wie bei einem Pferdestall gelangte man hinein. Drinnen war es eng und einfach gehalten. Das Interieur des Raumes bestand aus kleinen Küche, zwei hintereinander stehenden Betten, einer Minidusche und einer Toilette. Na ja, vielleicht was für Wanderer, die mal ein Bett für eine Nacht suchten.
Da es mittlerweile später Mittag geworden war, setzten wir uns in eine der zwei vorhandenen Tavernen an der „Hauptstraße“. Beim Essen hatte man einen freien Blick auf die Bucht von Petra. Die Atmosphäre stellte sich sehr familiär dar: die Mutter brutschelte in der Küche, die Tochter bediente teilweise mit ihrem Baby auf dem Arm und der fahrende Obsthändler kam zum Quatschen vorbei. Ursprüngliches Griechenland. Auf dem Rückweg zu unseren Bikes sahen wir auch, wo der Obsthändler seinen Pickup geparkt hatte; mitten auf der „Hauptstraße“. Gut, dass wir außerhalb geparkt hatten, denn mit dem Bike wären wir hier nicht mehr zwischen Haus und Auto durchgekommen.
Unser nächstes Ziel sollte nun Stipsi sein. Es stellte sich als recht unattraktives Straßendurchgangsdorf dar. Einzig auffällig waren die offen einzusehende Fleischerei mit Strandbar den riesigen an Haken hängenden Fleischstücken und die alten Männer und Frauen, die uns bei unserer Durchfahrt von Ihren Stühlen aus argwöhnisch beäugten.
Wieder in Petra kehrten wir noch kurz nach dem Ortsausgang in einer Strandbar namens „Cavo Baywatch“ ein. Die Bar bot viele Sitzplätze und spielte tolle „Gute Laune Musik“. Mit Aussicht über die zahlreichen Sonnenliegen und –schirme auf das Meer ließ es sich hier gut mit einem Getränk relaxen. Trotzdem war es am späten Nachmittag nur mager besucht. Die zur Bar gehörenden Sonnenliegen konnte man übrigens kostenlos benutzen, solange man die Getränke und kleinen Snacks von der Bar bezog. Apropos Snacks: heute Abend wollten wir mal ein bisschen Geld beim Essengehen sparen, da Lesbos in dieser Hinsicht relativ teuer war (fast auf dem Niveau von Deutschland). Deshalb gingen wir zum Abendessen in Molivos in Richtung Hafen. Ungefähr am höchsten Punkt der Straße zum Hafen befand sich ein griechischer Imbiss mit Terrasse. Leckere Gerichte waren hier zu einem recht günstigen Preis zu haben.



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