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Reisebericht über einen tollen Urlaub auf Skiathos 2002 (Seite 3)


Koukounaries-Beach

Koukounaries Beach (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 4)Heute wollten wir aber unbedingt zum Meer. Leider konnten wir es vom Hotel aus nicht sehen, ein See trennte uns. Wir trabten also am See entlang, über eine Brücke zum Koukounaries-Strand. Mhhh, sehr feiner, sauberer Sand und total klares Wasser. Es gab hier einige Liegestühle, als übervoll würde ich es aber nicht bezeichnen. Hardy und ich schwammen weit raus, super, wir konnten den Nachbarstrand sehen. Zurück am Strand, lagen wir im Halbschatten unter Bäumen und genossen. Der Sand heizte sich so sehr auf, dass wir beim nächsten Gang ins Meer sehr schnell wurden. Dirk kam auch mit ins kühle Nass und wir alberten kindisch herum, Hardy filmte das Treiben mit seiner Videokamera. Bei Bedarf konnten wir hier an zwei verschiedenen Buden Essen und Trinken kaufen, auch Duschen und WCs waren vorhanden.

... und Umgebung

Nach einer kleinen Obstmahlzeit, die hier auf Skiathos einfach traumhaft duftete und schmeckte, setzten wir uns aufs Motorrad und fuhren drauflos. Am Princess-Hotel bogen wir ab zum Strand, waren aber enttäuscht, sehr schmal der Sandstreifen und vollgestellt mit Liegen. Na ja, zum Eis essen ließen wir uns dann doch hier nieder.

Anschließend fuhren wir zum Doghouse, einem Heim, in dem streunende Hunde ein Zuhause finden, gefüttert und versorgt werden. In den Vormittagsstunden traf man hier Helen und ihre Mitarbeiterinnen an, dann konnte man auch Hunde zum Spazierengehen ausführen. Spenden sind immer willkommen.

Kloster Panaghia Kounistra, Skiathos (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 4) Etwas weiter die Straße entlang, stießen wir auf das Kloster Panaghia Kounistra. Vorsorglich hatte ich einen Pullover im Gepäck, den legte ich mir um die nackten Schultern und so betraten wir den Klosterhof. Das Anwesen bestand aus mehreren um einen schönen grünen Innenhof versammelten Gebäuden. Eine Familie kümmerte sich rührend darum, hier alles in Schuss zu halten. Etwas den Hang hinauf fanden wir das Gebeinehaus, dort stapelten sich Kisten aus Holz und Metall an den Wänden. Vorn waren Schilder angebracht, auf denen der Name sowie Geburts- und Sterbedatum der betreffenden Person standen. Wir fühlten uns wie Eindringlinge und gingen in den Klosterhof zurück.

Am Abend aßen wir im Hotel, ich nahm Moussaka – ein Gericht aus Kartoffeln, Auberginen, Hackfleisch und Käse, sehr zu empfehlen. Dirk hatte ein Mandraki-Spezialomelett, auch sehr gut. Der Hauswein wurde gereicht und wir hatten zu viert einen sehr lustigen Abend.
In der Nacht knallte ein Gewitter mit viel Regen vom Himmel, ich konnte nicht schlafen.

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An unserem 2. Tag blieben wir mangels Schlaf erst mal im Zimmer und spielten Karten. Dann fuhr Dirk allein los, um die Gegend auszukundschaften. Er entdeckte fünf Strände im Umkreis von 15 Fahrminuten; Hidden-Beach, Mandraki-Beach, Abellakia-Beach und den großen und kleinen Banana-Beach!
Beide verzichteten wir aufs Mittagessen, ich schlief lieber ein bißchen.
Dass Wetter war heute kühl und bedeckt, jedoch hielt uns das nicht lange im Hotel, und so machten wir noch eine kleine Tour.

Banana-Beach

Unter anderem fuhren wir zum Big-Banana-Beach, das war wohl der Partytreff hier. Wir trafen auf laute Musik und tanzende Mädchen. Sonst war nicht viel los an diesem kühlen Tag.
Big Banana Beach (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 4) Im hinteren Teil des Strandes gingen wir ca. 4 Minuten hügelauf und –ab zum kleinen Banana-Beach, u.a. als Nudistenstrand bekannt. Hier gefiel es uns besser, ein schmaler Streifen Strand, traumhaft weicher Sand und unser Blick erreichte die gegenüber liegende Insel ... Wir befanden uns fast allein hier, waren ja auch nur 21 Grad C. Wir liefen am Wasser entlang zu einer Felsansammlung, welche ins Wasser uferte. Von hier konnten wir um die Ecke zum großen Banana-Beach gucken. Eine tolle Bucht, wir sahen in ca. 100 Meter Entfernung die Mädchen tanzen und einige „echte Kerle“ im Wasser toben.

... und unsere Begegnung mit dem Meltemi

Ich wollte noch etwas die Aussicht von dieser Felsnase genießen, als urplötzlich der Meltemi loslegte. Ein ungutes Gefühl erfasste mich. Dirk war soeben um die Felsen herumgeklettert, um zu sehen, ob wir trockenen Fußes am Fels entlang zum Big-Banana-Beach und zu unserem Bike zurück finden würden. Ich konnte ihn nicht mehr sehen, der Meltemi peitschte mir meine langen Haare und alles, was nicht niet- und nagelfest war, um die Ohren. Dirk kam zurück und schrie zu mir herüber, dass wir schnellstens hier weg müßten. Der Himmel hatte sich innerhalb weniger Minuten völlig verdunkelt und wir erwarteten in Kürze ein Unwetter unbekannten Ausmaßes! Gemeinsam kletterten wir, bespritzt von der Gischt und umherfliegendem Sand über die glitschigen Felsen bis zum Strand.
Das Gewitter hatte bereits eingesetzt, die Kerle im Wasser grölten dumm bei jedem neuen Blitz. Wir, und die meisten anderen Strandbesucher, flitzten panikartig zu unseren Vehikeln. Der Wind pfiff und wehte Sand sowie Kiefernnadeln hüfthoch durch die Luft. Ich versuchte, meine Regenjacke anzuziehen, erst beim 4. Anlauf klappte es mit Mühen. Unsere Enduro fuhr uns verläßlich den steilen Berg zur Straße hinauf. Wir warfen einen Blick zurück, das Meer hatte sich in eine Fläche weißer Schaumkronen verwandelt und die Blitze zuckten weiterhin über uns. - Einige Minuten später waren wir im Hotel und schon setzte der Regen ein. Er und das Gewitter hielten die ganze Nacht an.


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