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Reisebericht über einen tollen Urlaub auf Skiathos 2002 (Seite 7)


Unser Ausflug zum Castro

Um zum Castro zu gelangen, fuhren wir erstmal nach Skiathos-Stadt, um dort, dem Hinweischild folgend, links den Berg hinaufzufahren. Wir nahmen den selben Weg wie zu dem Monesteri Evangelistria. Kaum dass wir an dem Kloster vorbei waren, hatten wir freien Blick auf die Inselhauptstadt. Wir stiegen vom Motorrad und genossen. Danach setzten wir unseren Weg fort, der uns immer tiefer in eine Wildnis führte. Die Straße wies zunehmend mehr Steine und riesige Schlaglöcher auf. Zeitweise standen die Bäume so dicht neben der Straße, dass ihre Äste sich oben berührten und wir das Gefühl hatten, durch einen Tunnel zu fahren.
Mittlerweile begegneten wir kaum noch anderen Leuten, da anhand der schlechten Castro im Norden von Skiathos (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 3)Straßenbeschaffenheit die Weiterfahrt nur per Jeep oder Enduro möglich war. Wir freuten uns, eine solche zu haben, so dass wir den letzten Teil der Strecke nicht zu Fuß zurücklegen mussten. Wir hatten uns schon richtig an das Gehoppel gewöhnt, dass es uns erstaunte, als plötzlich der Parkplatz vor uns auftauchte. Von hier waren es noch etwa 15 Gehminuten, bis wir die ersten Mauern des ehemaligen Dorfes erreichten. Das Castro lag auf einem Felsen, so dass die ehemaligen Bewohner gut sehen und reagieren konnten, wenn Feinde im Anmarsch waren. Von den ursprünglich 250 Häusern inclusive Kirchen stehen heute noch zwei gut erhaltene Gotteshäuser und einige Mauerreste. Wir konnten gut erkennen, wie die Häuser zueinander gestanden hatten und wo ihre Zugangswege verliefen. Wir selbst wanderten auf den zugewucherten Wegen bis zur vordersten Felsspitze. Dort machten wir, ziemlich erhitzt, eine Pause, tranken Wasser und konnten gut nachvollziehen, warum die Griechen hier ihr Dorf aufgebaut hatten. Der Blick reichte weit über das blau glitzernde Meer und in drei Himmelsrichtungen. Ziemlich geschafft durch die Hitze, schlängelten wir uns vorsichtig (wegen möglicher Schlangengefahr) den Pfad zurück zur Kirche. Dort gab es einen schattigen Vorplatz mit Brunnen. Das Wasser war nicht zum Trinken geeignet, ich aber goss es mir über den Kopf und die Füße. Welch eine Abkühlung! Leider war unser Trinkwasservorrat zu Ende und wir strebten dem Parkplatz zu. Dort gab es eine Mini-Taverne.Taverne beim Castro, Skiathos (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 3) Der Inhaber grinste breit und sagte auf Englisch, wie sehr er sich über die Touristen freue, die alle durstig bei ihm kauften. So auch wir. Zu den obligatorischen Wasserflaschen nahmen wir noch zwei wirklich leckere Baguettes, belegt mit Tomaten und Schafskäse. Vor seiner Hütte ließen wir uns auf einer Bank nieder und kamen mit unseren Sitznachbarn ins Gespräch (Bayern und zum 13. Mal auf dieser wunderschönen Insel).
Nicht weit entfernt stiegen wir zu einer Kapelle hinauf, um dort kostenlos an einer Quelle unsere Wasserflaschen zu füllen. Auf dem Heimweg dann begegneten wir nochmal dem bayrischen Ehepaar. Sie konnten uns genau sagen, welchen Abzweig wir nehmen mussten um die Abkürzung zu dem Teil der Insel zu finden, wo unser Hotel war. Dieser Tipp war wirklich Gold wert, da der Weg wesentlich kürzer war und wir traumhafte Ausblicke auf die Inselhauptstadt hatten. Kurz bevor wir wieder die Küstenstraße erreichten, ging es jedoch so steil bergab, daß die Vorderradbremse der Enduro wegen Überhitzung nicht mehr packte.


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