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REISEBERICHT   THASSOS   (Nord-Ägäis)


(Urlaub 2005)

Hinweis: da der Reisebericht recht lang geworden ist, wurde er in Unterkapitel aufgeteilt, die direkt angesprungen werden können!
Kapitel 1: Anreisetag, Kavalla, Fähre, Hotel
Kapitel 2: Potos (Motorrad), Limenaria, Psili Amos, Sun Beach
Kapitel 3: Theologos, Wasserfall Lakkos Kastrinon, Kastro, Potos
Kapitel 4: Ruhetag, Motorrad-Tausch, Abendessen in Theologos
Kapitel 5: Bergwerk, Kloster, Paradise Beach, Marmor bei Alyki
Kapitel 6: Jet Ski (Albatros), Potos, Wein am Strand
Kapitel 7: Limenaria, Metallia Beach, Pefkari
Kapitel 8: Maries, Skala Marion, Limenaria, Potos
Kapitel 9: Limenas/Thassos-Stadt, Skala Prinos, Limenaria
Kapitel 10: Strandtag oder „eine kleine Odyssee“
Kapitel 11: See von Maries, Gipfeltour zum Ipsarion, Kastro
Kapitel 12: (Mikros-/Megalos-) Prinos, Sk. Kallirachis, Limenaria
Kapitel 13: Paradise B., Sk. Potamia, Kr. Ammoudia, Panagia
Kapitel 14: Abreisetag


Kapitel 5: Metallia Bergwerk, Kloster Archangelou, Paradies Beach, Marmorhalbinsel bei Aliki

25.7.05 Montag
Nach dem gewollten Verpennen des Frühstücks (wir hatten ja Urlaub) mussten wir mal wieder zur Bank nach Limenaria. So langsam fing aber doch der Magen an zu knurren und mich verlangte es nach einem Kaffee und Grit nach einem Tee. Nach Palast in Limenaria, Thassoseinem Zwischenstopp in einer schönen Taverne am Strand und beim Bäcker machten wir uns auf, den alten Palast oberhalb des Hafens von Limenaria zu besichtigen. Schon interessant hier in Griechenland auf Spuren deutscher Geschichte zu stoßen. Der Palast wurde nämlich mal um 1900 von der Firma Krupp bzw. Seidel, die auf Thassos Schürfrechte für Erze besaßen, gebaut und bewohnt. Heute ist der Palast ein leerstehendes hohles Gebäude, dass aber kurz vor der Restaurierung steht. Direkt dahinter, eine Bucht weiter (Metallia), konnte man auch die Reste eines alten Bergwerks incl. noch vorhandener Schiffsverladeanlage besichtigen. Aber nicht nur die deutsche Geschichte hatte hier ihre Spuren hinterlassen, sondern auch verschiedene Künstler, die aus Steinen metergroße Figuren auf dem Boden gebildet hatten (u.Kloster Archangelou, Thassos a. ein kretisches Labyrinth oder Pegasus). Zurück auf der Küstenstraße reizte es uns nun, die Ostküste ein wenig zu erkunden. Wir fuhren die gut asphaltierte Küstenstraße (im Osten wesentlich kurvenreicher als im Westteil der Insel) Richtung Paradies Beach, aber nicht, ohne beim Kloster Archangelou, das hoch über dem Meer am Felsen klebt, zu stoppen. Eine Besichtigung war möglich (keine Eintrittskosten), aber nur für den, der sich an dem großen Eingangsportal von einem alten Mann von einem Touristen in einen Harlekin verwandeln ließ ;-). Spaß beiseite: In griechischen Klöstern gibt es Kleidungsvoschrift Kloster Archangelou, Thassosstrenge Kleidervorschriften; Frauen müssen sich die Schultern bedecken und Röcke tragen, Männer lange Hosen. Alles wurde also übereinandergezogen, alle Farben mischten sich, Frauen hatten Röcke über langen Hosen, Männer lange Pluderhosen. Die Bekleidungsaktionen führten bei nicht wenigen zu Heiterkeitsbekundungen. Innerhalb der hohen Mauern konnten wir dann leider nicht die Hauptkirche besichtigen (Restaurierungsarbeiten), sondern nur eine kleine Nebenkirche. Der phantastische Blick über das Meer und auf die benachbarte Bucht entschädigte aber. Bei nicht zu dunstigem Wetter ist sogar der Berg Athos von hier aus zu sehen. Tipp: das Kloster besuchen, wenn nicht gerade ein Reisebus anrückt! Nach der Rückverwandlung ging es weiter Richtung Paradies Beach, vorbei an Alyki und der Marmorhalbinsel, die wir erst in den Abendstunden besuchen wollten. Nach weiteren 6 km erreichten wir unser Ziel und parken sicherheitshalber oberhalb der Bucht, weil die Staubstraße zum Strand ziemlich steil und eng aussah. Der StrandParadies Beach, Thassos war traumhaft, feiner Sand, flach abfallend ins Meer und zu dieser Zeit so hohe Wellen, dass sich die Brecher in der Sonne glitzernd überschlugen. Erstaunlicherweise war auf dem Staubparkplatz noch Platz und der Strand nicht so überlaufen (es geht aber auch anders. Siehe Reisebericht vom 2.8.). Also unsere Decke außerhalb des „Schirmbereichs“ ausgebreitet und nichts wie rein in die Wellen. Herrlich die Abkühlung. Ausgelassen „kämpften“ wir über 1 Stunde in dem flachen Wasser gegen die Brecher. Ein riesen Gaudi. Wer an diesem Strand Hunger oder Durst bekam, dem standen 1 Bar und 1 Taverne zur Verfügung, wobei die Toiletten der Taverne sehr gewöhnungsbedürftig waren (Türen nicht abschließbar und in Kopfhöhe freier Blick auf die vorbeilaufenden Menschen. Hm, schon komisch ...). Mittlerweile wurden die Schatten der an die Bucht grenzenden Berge immer länger und wir brachen auf Richtung Alyki und Marmorhalbinsel, wo es durch das Meer entstandene „Badewannen“ aus Marmorhalbinsel auf ThassosMarmor und einen alten Marmorsteinbruch gab. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir die Halbinsel, an deren Anfang Ausgrabungen von alten Basiliken und ein Sarkophag zu sehen waren. Von hier aus zogen sich zig Trampelpfade über die Halbinsel. Verirren leicht gemacht. Trotzdem fanden wir die Marmorseite der Halbinsel. Gut, dass wir in den Abendstunden hier waren, sonst hätte bei Sonnenschein eine Sonnenbrille alleine wohl kaum die Helligkeit bremsen können, so weiß war das Gestein. Da wir nicht in eine der Badewannen steigen wollten - da muß man wohl ein Einheimischer sein, um sich in das von der Sonne erhitzte grünliche Wasser zu setzen - kehrten wir in einer Taverne am angrenzenden Strand ein. Abendessen in Alyki mit 2 Chicken-Filet, sehr fettigen Pommes Frites und 2 Cola gleich 13€. Die Sonne war inzwischen untergegangen und wir rollten gemütlich mit ca. 50 km/h in 30 Min. zurück zum Hotel Coral Beach / Atrium. Während Grit schon mal das Bad unter Wasser setzte, holte ich noch kurz in Potos eine Flasche Imiglikos für 2,50€, den wir dann in aller Ruhe auf unserem Zimmer genossen.


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