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Reisebericht Karibik-Kreuzfahrt mit der AIDAluna (Hochzeitsreise)

Urlaub 2010

Kapitel 1: Ankunft in der Dominikanischen Repubik (La Romana)
Kapitel 2: Kennenlernen der AIDluna
Kapitel 3: Montego Bay, Dunn's River Falls, Dolphin Cove, Jamaica
Kapitel 4: Cozumel, Majastätte "San Gervasio", Chankanaab
Kapitel 5: Belize, Maja-Stätte "Xunantunich"
Kapitel 6:
Kapitel 7:
Kapitel 8:
Kapitel 9:
Kapitel 10:


Kapitel 5:

Donnerstag 25.11.10,

Um zum Festland nach Belize zu gelangen holen uns Tenderboote ab, da der Hafen zu klein für so große Kreuzfahrtschiffe ist. Ich brauche nicht zu erwähnen, Belizedass wir Traumwetter hatten, herrlich heiß. Naja, fast schon ein wenig zu heiß. Am Hafen angekommen, suchen sich alle erst mal ein halbwegs schattiges Plätzchen, um auf die Passagiere der letzten Tenderboote zu warten. Dann besteigen wir unseren Bus und fahren durch die Belizeehemalige Hauptstadt Belizes. Diese wurde mehrfach von Flutwellen heimgesucht und zerstört, denn Teile dieser Hafenstadt liegen unter NN, so dass die Regierung, bis 1962 unter britischer Herrschaft, beschloss “Belmopan“ zur Hauptstadt zu benennen. Belmopan besteht hauptsächlich aus Regierungsgebäuden und Schulen, alles sehr nüchtern. – Mit unserem Bus fahren wir ca. 2 Stunden über holprige Straßen, links und rechts starrt uns die Armut an, armselige Hütten, alle auf Stelzen gebaut, und oft nur aus einem Raum bestehend.. Ich schäme mich meines Wohlstandes. Unser einheimischer Scout erzählt, dass die Familien sehr kinderreich seien, er selbst habe 10 Kinder. Die Kinder würden später die Alten versorgen müssen. Das Leben der Einheimischen spielt sich, aufgrund der beengten Wohnsituationen meist draußen ab. Die Belizer sitzen auf einfachen Holzbänken oder Plastikstühlen vor oder auch unter ihren Hütten. Die Kinder sehen wir in Schuluniformen. In den Pausen bekommen sie eine staatlich finanzierte Mahlzeit. Es ist sehr bedrückend zu sehen, in welcher Armut die Menschen hier leben. Fähre zur Majastätte, BelizeUnser Bus ist auch mit zwei Führern bestückt, sie müssen alle ihre Familien ernähren und sind neben ihrem Lohn auf etwas Trinkgeld unserseits angewiesen. Wir geben gern, zumal die Beiden auch überaus freundlich sind. Als wir später an einem Fluss anlangen besteigen wir eine abenteuerlich aussehende „Fähre“ (einige Bretter aneinandergenagelt), welche per Hand mittels eines Seilzuges zum gegenüber liegenden Ufer geführt wird. Hatten wir die Fährfahrt überlebt, so ereilte uns das nächste „Abenteuer“: die Fahrt den Berg hinauf mit einem Kleinbus, der bei uns schon lange nicht mehr über den TÜV gekommen wäre. Maja-Stätte Oben angekommen empfangen uns lauthals einige Brüllaffen, herrlich, wir sind mitten im Urwald. Die Luft ist feucht, die Bäume riesig, das Brüllen enorm und wir fühlen uns ganz klein im Anblick dieser Natur. In den Ästen über uns bewegt sich etwas, manchmal sehen wir Tukane. Wer weiß, was sich da sonst noch tummelt, grins.
Mit Dino, unserem Führer der zu 60 % ein Maja ist, begehen wir den steilen Berg mit der Xunantunich, Belizewirklich gut erhaltenen Majastätte "Xunantunich".
Eine große Pyramide ist zu sehen, ebenso wie ein langgezogenes „Wohngebäude“ und ein ein großer Platz als Austragungsort für Spiele. Wir erfahren, dass es große Standesunterschiede gab zwischen den Maja “Priestern“ und den Untertanen. Jede Gruppe hatte ihren eigenen Versammlungsplatz. Dirk und ich separieren uns ein wenig von der Gruppe um in Ruhe die Wahnsinns-Pyramide zu besteigen. Die Treppenstufen sind sehr hoch und es geht wirklich sehr steil bergauf!!! Bloß nicht zurückblicken. Teilweise umrunden wir auf sehr schmalen Simsen die Pyramide, um uns weiter nach oben zu schrauben. Oben angekommen ist die Aussicht bombastisch, yeah. Wir sehen über ein sehr grünes Tal hinweg bis nach Guatemala und Mexiko. Imposant! Ich fühle mich klein wie eine Ameise, die Menschen unten vor der Pyramide sehen jedenfalls so aus. Zum Glück sind hier oben zwei Wände in der Mitte des Gipfels, dort können sich nicht schwindelfreie, so wie ich, festhalten. Für den Abstieg lassen wir uns Zeit, wir wollen ja heil unten ankommen. – Kaum zurück am „Klapperbus“-Parkplatz werden wir eiligst in die Vehikel verfrachtet, um die allgemeine Rückfahrt anzutreten. Zurück im Reisebus wird es immer ruhiger, wir alle sind müde und voll mit neuen Eindrücken. Draußen setzt schon die kurze Dämmerung ein, und das um 17 Uhr Ortszeit. Außerdem ist nun viel los auf den Straßen, Schulbusse bringen die Kinder in ihre Dörfer, Baufahrzeuge und LKW sind unterwegs. Des Weiteren zwingen uns die vielen Huckel auf den Straßen zum wiederholten Langsamfahren. So kommen wir mit Verspätung zum Hafen zurück und sind somit die letzten, die an diesem Abend die AIDALuna besteigen. Uns allen tut vom vielen im Bus sitzen der Hintern weh und unsere Kabine ruft. Doch wir fahren erst mal mit dem Aufzug auf Deck 12 und genehmigen uns in der Anytime-Bar einen „Wilkommen-zurück-Drink“. Ja, so fühlen wir uns, müde, glücklich und wie ein Nachhause kommen. – Anschließend das übliche Prozedere, duschen, anziehen und das klären der überaus wichtigen Frage, wo wir denn heute essen gehen ;-))).


Fortsetzung folgt!


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