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REISEBERICHT    KOS   (ägäisches Meer)


(Sommerurlaub 2015 auf Kos)


Hinweis: die Unterkapitel des Reiseberichts können direkt angesprungen werden!
Kapitel 1: Ankunft auf Kos (Tigaki, Hotel Efesos Beach)
Kapitel 2: Tankstelle, Marmari, Reggae-Abend im Hotel
Kapitel 3: Taverne "Ampeli", Kardamena, Pili
Kapitel 4: Erster Besuch von Kos-Stadt
Kapitel 5: Taverne "Tam Tam", Koros Beach, Taverne "Ampeli"
Kapitel 6: Pooltag, Tigaki am Abend (Taverne und Bars)
Kapitel 7: Asklepieion, Kos-Stadt, Festung Neratzia
Kapitel 8: Strand beim Alikes Salzsee, Tavernen "Dana's" / "Ampeli"
Kapitel 9: Westküste, "Exotic Beach" (Südostküste), Taverne bei Zia
Kapitel 10: Pooltag, Tigaki Taverne "Esperos" / "King Size" Bar
Kapitel 11: "Cavo Paradiso Beach", "Exotic Beach" , "King Size" Bar
Kapitel 12: Pool, Tigaki "Kivotos" Bar / Taverne "Dana's"
Kapitel 13: "Embros Therme", Kos-Stadt
Kapitel 14: letzter Tag und Abreise von Kos / etwas Fazit


Kapitel 3:


Taverne "Ampeli", Kardamena, Pili (19.08.2015)

Nach Kosunserem Reggae Abend fiel es uns gar nicht so leicht, aufzustehen, aber das Frühstück endete immer um 10 Uhr. Also raus aus dem Bett. Nachdem die erste kulinarische Stärkung des Tages absolviert war, erkundeten wir erst einmal die nähere Umgebung hinter dem Hotel. Es führte ein schmaler Sandweg an der Terrassenmauer entlang. Dort wuchsen Feigen, die zwar schon reif waren aber wenig Taverne "Ampeli" / Kossaftig, die Opuntien hatten reife Früchte, dahinter lagen die Felder der Bauern, wo in Handarbeit Gemüse angebaut und geerntet wurde.
Neben dem Hotel entdeckten wir eine Taverne namens "Ampeli", deren Rückseite vom Hotel aus zu sehen war und nicht besonders einladend, eher verlassen wirkte. Auf der anderen Seite dagegen entpuppte es sich als ein sehr gut besuchtes Lokal (sogar als Tavernen-Tipp gehandelt!), mit jeder Menge Tischen auf den Terrassen, die von Weinreben umrundet und überdacht waren. Die reifen Weintrauben hingen sozusagen von der Decke herab und die Weinblätter gaben den Schatten. Der eigentliche Zugang führte von einem kleinen Parkplatz aus, der über die Küstenstrasse zu erreichen war, über einen von Weinreben überwachsen laubenähnlichen Gang durch einen Garten in die Taverne. Fast romantisch. Ein Aha-Erlebnis, das würden wir auf jeden Fall noch testen, so nah am Hotel und so schön gelegen.
Nach diesem kurzen Abstecher machten wir es uns am Pool bequem, um noch ein bisschen auszuruhen und uns für die geplante Motorradtour zu erfrischen. Der Pool war immer gut gepflegt und sauber, das Wasser hatte etwa 28 bis 30 Grad. Es war einfach traumhaft, im warmen Wasser zu liegen und zu planschen, dem lauten Sägen der Grillen zu lauschen und sich von der Sonne bescheinen zu lassen. Es gab etwa 15 Liegen am Pool, die von fruchtbehangenen Limettenbäumen beschattet wurden. Wir haben uns öfter den Kopf an den reifen Früchten gestoßen, die übrigens auch abends für die Cocktails vom Barmixer geerntet wurden. Es wuchsen uns also förmlich die Caipirinhas in den Mund. Erstaunlicherweise waren immer nur wenige Gäste am Pool, so konnten wir die Ruhe echt genießen und hatten oft das warme Wasser fast für uns allein.

Am frühen Nachmittag war es soweit, wir starteten zu unserem Ausflug quer über die Berge zur südlichen Küste der Insel.



Das Ziel war Kardamena, ein von überwiegend englischen Touristen geprägter Ort mit kleinen Geschäften, engen Gassen, verschiedenen Pubs, einem kleinen Hafen, Kardamena Beachin dem auch Militärboote vor Anker lagen und vielen kleinen entlang der Hafenpromenade gelegenen einladenden Lokalen.
Wir rasteten in einem kleinen Cafe am Hafen, nutzten das dort verfügbare LTE und erkundigten Kardamena, Kosuns nach den Stränden des Ortes. Nach einer Erkundungsfahrt entlang der Küste, ließen wir uns an einem schmalen feinsandigen Strand westlich des Ortes nieder.
Hier gefiel uns der Strand besser als östlich von Kardamena, weil er nicht so von Kieseln durchsetzt war und nicht so viele Hotels dahinter lagen. So genossen wir die Sonne, das warme Meer und beobachteten die hinter uns verlaufende Straße, auf der reger Betrieb herrschte, was aber nicht weiter störte.
 siehe auch unser Video: Griechenland / Kos, Teil 3: Kardamena Hafen / Strand.

Gegen Abend leerte sich der Strand und die Badegäste zogen sich zur Essenszeit in ihre Hotels zurück. Auch wir machten uns nach unserem Sonnenbad wieder auf den Weg und genossen die Eindrücke der Landschaft, die ins Abendlicht getaucht war. Bevor wir die Südküste wieder verließen, fuhren wir noch etwas am Meer entlang westwärts in Richtung Ag. Nikolaos. Dort entdeckten wir noch ein nettes Kos Sunsetblau weiß gestrichenes Kirchlein und einen familienfreundlichen "Aquatica Water Park [ext. Link]", der aber bereits geschlossen war.
 siehe auch unser Video: Griechenland / Kos, Teil 4: Kardamena Südküste
Auf dem Rückweg bot sich uns in den Bergen ein wunderbares Schauspiel.
 siehe auch unser Video: Griechenland / Kos, Teil 5: Sonnenuntergang Nähe Pili
Wir hatten freie Sicht über die Insel und die Sonne tauchte im Westen langsam ins Meer. Es waren wunderschöne Farben, von gelb über orange ins rot und der Sonnenball in der Ferne sah aus wie in ein großes oranges V gebettet. Dazu herrschte eine Stille, nur ein leises Rauschen und Zirpen war zu hören, einfach genial.


Taverne in Pili / Kos Auf der Rückfahrt wieder bergab durchquerten wir das kleine Dorf Pili und entschlossen uns, dort in einer Taverne zu Abend zu essen. Wir nahmen auf einer Terrasse platz, die direkt an der zentralen Straßenkreuzung des Ortes lag, so konnten wir beim Essen (Souflaki – sehr gut und preiswert) das abendliche Treiben gut beobachten. Am Nachbartisch war der Stammtisch der Männer des Ortes, Kinder spielten auf der Straße, Katzen schnurrten unter den Tischen entlang und legten sich unter parkende Autos und es herrschte ein reger abendlicher Mopedverkehr der einheimischen Jugendlichen. Obwohl es uns nicht langweilig wurde, machten wir uns dann in der Dunkelheit auf den Heimweg zum Hotel, denn in der beginnenden Nacht wurde es kühler und nur mit Shorts und T-Shirt fühlte es sich frisch an. Müde aber glücklich erreichten wir gegen 23 Uhr das Hotel und nach einer ausgiebigen Dusche machten wir es uns noch etwas auf unserem Balkon gemütlich. So endete ein ereignisreicher Tag mit schönen Bildern im Kopf.



 Weitere Bilder zu der oben beschriebenen Tour von Tigaki zur Südküste bei Kardamena findet Ihr in der Kardamena-Bildergalerie.


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